leben ist schwer, sterben ist leicht

leben ist schwer, sterben ist leicht

Mittwoch, 28. September 2011

und ich dann habe ich darüber nachgedacht, wie es ohne dich wäre..

ich komme nach hause, erschöpft, müde und kaputt. 
schließe die türe auf und betrete das haus. 
alles ist still. 
sollte mama  nicht zu hause sein? 
ich gehe ins wohnzimmer. 
zerbrochene dinge liegen auf dem boden, rotweinflecken daneben. 
ich schaue zur couch. 


und es war wie damals. 
erinnerst du dich ? 
du hast dein kleines mädchen angeschrien
du hast es weggeschubst und runtergemacht, 
weil sie gesagt hat, dass du ihr damit weh tust. 
du hast nie auf mich gehört. warum sollte ich auf dich hören? 
warum sollte ich, dein kleines mädchen, 
dich weiterhin ertragen müssen? 


es tut mir leid, mama,
aber ich mach das nicht mehr mit.. 






sie schreien wieder, streiten
mama rastet aus.
er kann sie nicht beruhigen.. 
sie rennt die treppen hoch, 
knallt meine tür auf
ihre lache, dieser sarkasmus darin
wie ich es hasse
'dein papa will, dass ich mich umbringe. 
das fände er wundervoll. 
und ich soll mir nen neuen kerl suchen. tzz'

ich schaue sie an. 
hass kommt in mir auf. 
ich würde sie gerne anschreien, 
ihr sagen, was ich denke. 
aber das tue ich nicht. 
papa würde niemals sowas sagen.
und nen' neuen hast du doch sowieso schon. 
außerdem wäre es vielleicht ganz nett, wenn du nicht mehr da wärst.. 

du hast lieber mit fremden kerlen rumgemacht, 
als mir einen gute-nacht kuss zu geben. 
du warst lieber feiern, 
als mich ins bett zu bringen. 
du hast lieber mit freunden geredet, 
als mir nur einmal zuzuhören.
du kommst immernur zu mir an, 
wenn DU was von mir willst. 
wer bin ich schon für dich? 
   

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